Joshua Tree Nationalpark

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Der Hauptanziehungspunkt für Touristen des Joshua Tree Nationalparks, ist wie der Name schon sagt der Joshua Tree. Der Baum erhielt seinen Namen von kalifornischen Mormonen, die von seiner einzigartigen Gestalt an prophetische Zeichen erinnert wurden und ihn daher auch nach dem Propheten Joshua benannten. Der Joshua Baum übte nicht nur auf die Mormonen eine große Faszination aus. Seine hagere einzigartige, nicht im klassischen Sinn schöne Gestalt inspirierte sogar zu Gedichten. Die Liliengewächse erinnern mit ihren kargen zum Himmel zeigenden Ästen an Kakteen. Sie werden bis zu 18 Metern hoch und bis zu 900 Jahren alt. 

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Der Joshua Tree Nationalpark hat jedoch noch viel mehr zu bieten als diese einzigartigen Bäume. Besonders hervorzuheben ist, dass der Park zwei klimatisch und landschaftlich unterschiedliche Wüstengebiete beinhaltet. Im Osten befindet sich die eher trockene und heiße Colorado-Wüste und im Westen die kühlere und feuchtere Mojave-Wüste. Die meisten Touristen besuchen diesen Teil, da sich hier viele Joshua Tree- und Fächerpalmen Haine befinden. Im westlichen Teil befindet sich auch der einzige Campingplatz des Parks. Er befindet sich in der Nähe der Indian Cove und ist Anziehungspunkt für Felsenkletterer. Wanderbegeisterte Besucher kommen im Joshua Tree National Park ebenfalls auf ihre Rechnung. Ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen, ist etwa der zirka 2000 Meter hoch gelegene Aussichtspunkt Keys View. Empfehlenswert ist der Besuch der Fortynine Palms Oasis. Ihr karges Erscheinungsbild entspricht nur im weitesten Sinn der Vorstellung einer typischen Oase. 

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Der Park ist hauptsächlich zu Fuß zu erkunden. Es gibt jedoch für Autofahrer eine interessante, gut ausgeschilderte Strecke, die einen herrlichen Ausblick auf beeindruckende Felsformationen bietet. Diese Steingebilde zeugen von den früheren heftigen geologischen Aktivitäten. Die wie lackiert wirkenden Felsen erinnern an ein Mosaik und werden daher auch Wüstenmosaik genannt. 

Die Besucher sollten sich auch den östlichen Teil des Parks mit der Übergangszone zwischen zwei Wüstengebieten nicht entgehen lassen. Zu empfehlen ist hier auch der Besuch des Cholla Cactus Garden und der Cottonwood Spring Oase.